Das G-WaLe-System

Das G-WaLe-System wird aus mobilen Schwimmeinheiten, den sogenannten Floatern, bestehen. Jeder Floater ist mit einem GNSS-Empfänger, einer Energieversorgung, einer Speicher- sowie einer Kommunikationseinheit ausgerüstet.

Die quasistationär “ankernden” Floater übermitteln den Wasserstand über ihre vertikalen Positionsdaten an eine Empfangsstation am Flussufer. Die Position des Floaters wird an eine Empfangsstation (über Funk, GSM, oder Satellit) übertragen. Ein Netz aus mehreren Floatern wird z. B. über einen Flusslauf verteilt. Die zeitliche Veränderung der vertikalen Position der Floater eines Netzes liefert die Dynamik des Wasserspiegels und erlaubt so z. B. die Messung von Hochwasserwellen.

  1. Ankernde G-WaLe-Floater übermitteln den aktuellen Wasserstand.
  2. Die Position des Floaters wird gespeichert oder mittels GSM einer zentralen Einheit übermittelt.
  3. Wasserbehörden und Krisenstäbe verarbeiten die Daten, z. B. für die Hochwasservorhersage.
  4. Echtzeit-Hochwasservorhersage (z. B. mit MIKE FLOOD WATCH von DHI); Abgabe von Hochwasserwarnungen.

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